Die Anfänge druckgraphischer Techniken fallen zusammen mit der Einführung des Papiers in den europäischen Kulturkreis. Die Druckgrafik erwies sich von Beginn als treue Begleiterin der Kunst. Sie ist zu einer der führenden künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten und zur aktiven Mitgestalterin künstlerischer Innovationen geworden.

 

 

 

 

   
 
   


Neben den gestalterischen Aspekten hat sie aber immer auch eine soziale Vermittlungsrolle der Öffentlichkeit gegenüber eingenommen. Beeinflusst wurde diese Entwicklung sicherlich dadurch, dass erst durch Vervielfältigung des Originals Kunst für viele erschwinglich wurde. Umgekehrt ist es gerade die Druckgrafik, es dem Künstler ermöglicht, seinen Elfenbeinturm zu verlassen und breite Schichten anzusprechen.
Diese publikumsnahe Eigenschaft hat sie sich bis heute erhalten.
 

 

 

   
 
   


In vielen Schulen spielt der Bereich der Druckgrafik eine untergeordnete Rolle. Aufgrund mangelnder Ausstattung  wird allzu gern auf diese reproduzierende künstlerische Technik verzichtet.
Mit der diesjährigen Arbeitsgemeinschaft möchten wir unseren Kollegen an Hand einiger praktischer Beispiele demonstrieren, dass druckgrafische Techniken auch mit bescheidenen Mitteln ohne weiteres umgesetzt werden können.

Alois Schaberl, HS Bad Gleichenberg