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"Wanderer"
Zirbenholz
Thomas Rauch, 2006
"Ruhepol"
Basalt, bearbeitet von Schülern der HS Bad Gleichenberg
im Rahmen eines "Land-Art"-Projekts 2006
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SCHÖPFEN: Die Mehrdeutigkeit eines Begriffs wird an dieser Station bewusst inszeniert
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Der Wanderer wird gebeten, in die Szene einzutauchen und sich seine Rolle in dem Spiel zu wählen:
Will er wie die Holzfigur einfach verweilen, Luft schöpfen und die Natur genießen, bevor er seinen Weg fortsetzt?
Dann bietet ihm der talseitig behauene Stein einen Kraftplatz direkt neben dem durch den Künstler gestalteten Wanderkollegen.
Will er selbst kreativ tätig werden und seiner Schöpferkraft Ausdruck verleihen, dann darf er sich in dem Stein bildhauerisch verewigen: Meißel und Hammer stehen bereit (Werkzeugkasten).
Wer sich zur Bearbeitung des Steins entschlossen hat, dem dürfte die dritte Bedeutung des Worts "schöpfen" (Dialekt) rasch plausibel erscheinen. Der Weg von der reinen Idee zum bis zum Werk ist oft mit viel Schweiß verbunden!
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