| Die Technik des Kupferstichs | ||
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Albrecht Dürer: Ritter, Tod und Teufel | ||
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Einige Jahrzehnte später als der Holzstich entstand etwa um
1420 die Technik des Kupferstichs (Linienstichs). Bei diesem Verfahren
werden glatt polierte Kupferplatten manuell bearbeitet. Mit einem Stichel
schneidet (ritzt) der Künstler das Motiv Linie für Linie in die
Druckplatte.
Je nach Druck des Werkzeugs entsteht eine Vertiefung, das
verdrängte Metall bildet einen Grat. Die emporgedrückten Grate müssen vor dem
Druck entfernt werden. Dazu bedient sich der Stecher eines spitzen,
dreikantigen Stahlinstruments, eines Schabers. Korrekturen sind nur bedingt
möglich: entweder mit einem Polierstahl (abgerundetes Eisen) oder durch
Ausschleifen der entsprechenden Stelle und Bearbeiten der Rückseite mit kleinen
Hammerschlägen (Planieren der Vorderseite). Als Meister Kupferschnitts gelten Albrecht Dürer,
Marcantonio Raimondi und Lucas von Leyden.
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